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Steuerstrafrecht

7. November 2014

Als des Bayernbosses Delikt öffentlich geworden ist, habe ich mich sehr genau mit Steuerhinterziehung befasst. Auf der einen Seite hatte ich ein paar Gewissensbisse, weil ja auch in der Zeitung Steueroptimierungen komplett nieder geamcht wurden, auf der anderen Seite habe ich meine damalige Person selbst aus heutiger Sicht vollkommen verstanden.
Nach kurzer Zeit stieß ich auf einige Artikel über Selbstanzeige, welche bekanntermaßen ebenfalls für Uli Hoeneß ein großes Thema war, jedoch in seinem Fall wenig geholfen hat, da er auch hier falsche bzw. unvollständige Daten offenlegte.

2010, ich habe meinen einen Job gekündigt und war kurz davor woanders anzufangen und hatte nicht besonders viel Geld, habe bei meinem Steuerbericht so einige Einkünfte nicht aufgeschrieben. Es handelte sich wirklich nicht um viel Geld, für mich war es aber damals sehr wichtig. Ich habe großes Glück gehabt, dass ich nicht erwischt worden bin, weil natürlich jedem bekannt ist wie viel Wert zur Zeit darauf gelegt wird tunlichst jeden zu schnappen, wer einen Delikt im Steuerstrafrecht am laufen hat.

Ja, ich habe es getan, ich habe Teile der Steuern nicht bezahlt und werde gerne in einem Satz mit Uli Hoeneß und Alice Schwarzer genannt. Nein, selbstverständlich tun sie das nicht, denn die Dinge divergieren sich wirklich bloß in ein Paar Punkten. Selbstverständlich ist meine hinterzogene Summe deutlich geringe, und in meinem Fall ist die Selbstanzeige wirksam geworden.

Nachdem lesen des Artikels hatte ich einen Entschluss gefasst, ich meldete mich sofort bei einem Experten und erstellte mit ihm die Selbstanzeige. Nach kurzer Zeit war der Fall beendet, ich habe alles zurück gezahlt und bin ohne Vorstrafe davon gekommen. Ich kann diesen Schritt nur empfehlen, weil auch die Gewissensbisse vergehen.

Der Blogeintrag war sehr gut geschrieben und handelte von einem Mann dem es ebenso wie mir ging.
Dieser machte ebenfalls eine Selbstanzeige nachdem er sich ebenfalls äußerst schlau gemacht hatte. Mir war bis Dato unbekannt, dass die Möglichkeit der Selbstanzeige vielleicht schon in wenigen Jahren vergangen sein könnte, weil die Gesetzmäßigkeiten grade im Anschluss an die berühmten Fallbeispiele schon in naher Zukunft geändert werden können.
Der Schreiber des Blogeintrags sagte zudem, dass man mit professioneller Hilfe kaum Arbeit haben würde und dem Stress gänzlich entfliehen kann.
Auch er schrieb von den Bedenken, weil ebenfalls er nicht sicher war ob es sich für ihn lohnen würde. Er sagte jedoch dass er sich als das Verfahren eingestellt wurde, erleichtert war und ihgm ein Stein vom Herzen gefallen ist.

Die Selbstanzeige hat die Bedingung, dass der Hinterziehung noch nicht auf die Schliche gekommen ist und dass nicht ein teuerstrafrechtliches Gerichtsverfahren gegen einen läuft. Sobald man sich dann selbst anzeigt und sämtliche Optimierungen komplett aufzeigt, wird der Fall, wenn man den Betrag zurück gezahlt hat mit Zinsen von sechs Prozent, beendet und der Steuerhinterzieher kommt ohne Vorstrafe davon.

Zuerst war ich sehr skeptisch und war mir nicht sicher ob es tatsächlich alles so funktionieren würde.
Je mehr ich jedoch zu diesem Thema las, umso mehr war ich an dem Entschluss dran, möglicherweise trotzdem genau das zu tun, denn denn irgendwie hatte ich schon seit der Hinterziehung stets Gewissensbisse. Allerdings nervte mich jetzt schon diese ganze Bürokratie und der Hohe Druck. Ich kam dann irgendwann jedoch auf einen Blogeintrag, der von einem Steuerhinterzieher selber geschrieben wurde und hier erklärt er, wie er es getan hat.