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Anwalt für Internetrecht

15. Mai 2014

„Das Recht geht mit dem Wandel der Zeit einher“
Ein paar Gedanken zum Thema Internetrecht
Ohne Internet geht heute nichts mehr, weder im privaten Leben, noch in der Welt der arbeit. Heute werden Geschäfte nicht mehr persönlich von Angesicht zu Angesicht, sondern online geschlossen. E-Mails ersetzen Briefe und Freunde trifft man nicht mehr im Café, sondern in sozialen Netzwerken. Ach und Zeitungen sind auch sowas von gestern, denn die aktuellsten Nachrichten stehen noch bevor sie abgedruckt werden können im Internet. Immer mehr wird unser Leben vom Internet bestimmt und beeinflusst. Aber je wichtiger das Internet wird, umso relevanter wird es, das es Gesetze gibt die das Verhalten im Internet regelmentieren.
Je mehr sich online abspielt, desto mehr bedeutung wird dem Internetrecht beigemessen. Dabei handelt es sich übrigens um ein äußerst modernes Rechtsgebiet, das sich unter anderem aus den Schnittstellen, Medienrecht und Telekommunikationsrecht, zusammenfügt. Die Inhalte werden vom Medienrecht regelementiert und das Telekommunikationsrecht befasst sich mit dem technischen Aspekt. Eine feststehende Definition jedoch, was Internetrecht genau ist, ist noch nicht gegeben. Noch nicht. „Durch die Ausbreitung des Internets und der täglich neuen Möglichkeiten wird auch das Recht täglich aufs Neue geprüft. In vielen Bereichen gab es bis vor kurzer Zeit keine gefestigte Rechtsprechung, auf die zurückgegriffen werden konnte. Das Recht geht mit dem Wandel der Zeit einher“, erklärt Björn Wrase, Anwalt für Internetrecht. Er gehört zu den stetig mehr werdenden Anwälten, die sich auf das Thema Internetrecht spezialisieren. Das ist äußerst wichtig, denn betrogen wird überall und zu jeder Zeit. Auch im Sagenumwobenen Internet. Dort werden zum Beispiel immer wieder Persönlichkeits- und Urheberrechte verletzt.
Mit den Do’s und Don’ts des Internets sollten sich aber nicht nur Geschäftsleute beschäftigen. Das Thema betrifft schließlich jeden, der dort unterwegs ist. Zum Beispiel Facebook: Hier werden stündlich Tausende Fotos und Videos upgeloaded und mit der ganzen Welt geteilt. Doch nicht immer ist derjenige, der das Bild hoch lädt, auch der Fotograf. Ständig findet man beim durchforsten des Internets Bilder, die einem gefallen und die man gerne seinen Freunden zeigen möchte. Das kann ein knuddeliges Katzenbild sein oder eines der berühmten „Fail-Videos“. ein Klick auf die rechte Maustaste genügt und schon kann das Bild auf dem eigenen Rechner gespeichert und im Anschluss geteilt werden. Den Namen des Fotografen geben die wenigsten an. Dass dabei aber Urheberrechte verletzt werden und eine Abmahnung drohen könnte, bleibt aber meistens unbeachtet. Das ist schade, denn so sinkt der Wert der Bilder oder Videos. Der Fotograf, der sich Gedanken gemacht und ein Motiv vielleicht kunstvoll arrangiert hat, wird unwichtig und bleibt nach dem teilen für jeden der das Bild sieht unbekannt. Er spielt plötzlich keine Rolle mehr.
Doch nicht nur Fotorechte werden tagtäglich verletzt. Auch Filme betreffend sind Internetuser oft übermütig das Urheberrecht betreffend. So werden Videos und Songs via Filesharing mit nutzern auf der ganzen Welt geteilt, ohne das die Urheberrechte beachtet werden. In solchen Fällen drohen immer wieder kostspielige Mahnungen, denn es gibt eine Menge Anwälte, die sich nur darauf spezialisiert haben, Massenabmahnungen zu verschicken und so Geld zu kassieren. Die Affäre um die, an Benutzer der Plattform Redtube geschickten, Abmahnungen, dominierten vor kurzem die Medien und sorgten für laute Entrüstung.

 

http://www.kanzlei-wrase.de/internetrecht/